Für TK-Anlage ist Version v1.0.0-beta65 verfügbar (veröffentlicht am 27. Juni 2026).
Was ist neu
Das große Thema dieser Version: Gespräche aufzeichnen und automatisch ein KI-Protokoll bekommen.
- Gespräche aufzeichnen mit KI-Protokoll: Aufgezeichnet wird per Knopfdruck direkt im Anruf-Fenster der Desktop-App, sauber getrennt nach Mitarbeiter und Anrufer. Gleich danach entsteht automatisch ein Transkript und eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten und offenen Aufgaben (wer, was, bis wann). Das Protokoll findest du im Dashboard und bekommst es auf Wunsch per E-Mail an die Adresse des jeweiligen Mitarbeiters.
- Lokal oder über die Cloud, deine Wahl: Die Auswertung läuft wahlweise komplett auf der Anlage (nichts verlässt deine Box) oder über die FRANZFON-Cloud in Europa. Die lokale KI ist in Pro und in der Testphase gratis und unbegrenzt nutzbar, sie braucht aber eine etwas stärkere Box, dazu findest du in der Oberfläche einen Link zu den Hardware-Voraussetzungen. Für die Cloud-KI hast du 100 Gratis-Minuten einmalig je Anlage, danach lässt sich das KI-Assistent-Add-on dazubuchen.
- Einwilligung ist eingebaut: Vor jeder Aufnahme läuft automatisch eine Ansage ins Gespräch. Du entscheidest pro Anlage, ob der Anrufer aktiv zustimmen muss (er drückt die 1, sonst wird nicht aufgezeichnet) oder ob eine reine Ansage genügt. Vier fertige Ansagen sind dabei, eigene kannst du hochladen. Ohne erteilte Einwilligung wird grundsätzlich nicht aufgezeichnet.
- Freischalten und steuern: Die Aufzeichnung ist in Pro und in der Testphase enthalten, im Free-Tarif siehst du stattdessen einen Upgrade-Hinweis. Sie ist nach dem Update bewusst ausgeschaltet und muss erst aktiviert werden, beim ersten Einschalten bestätigst du einen Hinweis zu Recht und Konditionen. Freigeben kannst du sie für alle oder gezielt pro Mitarbeiter.
- Speicherplatz im Blick: Weil Aufnahmen Platz brauchen, stellst du in den Aufnahme-Einstellungen eine Aufbewahrungsdauer ein (30, 60, 90 Tage oder aus), alte Aufnahmen räumen sich dann von selbst weg. Unter System und Wartung siehst du die Speicherbelegung und kannst alte Logs freigeben, ab 80 Prozent Belegung warnt dich ein Banner. Wird es eng, kannst du der Anlage im Hypervisor (Proxmox oder Hyper-V) mehr Platz zuweisen.
Außerdem in diesem Update:
- DECT-Mobilteile telefonieren jetzt vollständig (getestet mit dem Yealink W70B): Bisher meldete sich ein angemeldetes Mobilteil zwar an, blieb im Anrufgeschehen aber außen vor, eingehende Anrufe klingelten nicht, intern und extern telefonieren ging nicht, kein Besetztlampenfeld. Jetzt wird ein Mobilteil wie eine vollwertige Nebenstelle behandelt: Es klingelt bei eingehenden Anrufen mit, telefoniert in beide Richtungen und lässt sich auf die Besetztlampenfeld-Tasten anderer Telefone legen (du siehst frei, klingelt oder im Gespräch und rufst per Tastendruck an). Ein Mobilteil bleibt bewusst kein eigener Benutzer, zählt also nicht gegen dein Mitarbeiter-Limit. Bestandsanlagen ziehen das beim ersten Neustart nach dem Update automatisch nach, du musst nichts neu anlegen.
- Telefon-Anmeldung zuverlässiger: Neue Telefone und DECT-Basen bekommen beim Einrichten jetzt die erreichbare IP-Adresse deiner Anlage hinterlegt statt eines Namens, der sich in manchen Netzen nicht auflösen lässt. Vorher konnte ein Gerät als eingerichtet gelten und sich trotzdem nicht anmelden, weil es die Anlage über den Namen nicht fand. Eine von dir selbst gesetzte Server-Adresse hat weiterhin Vorrang.
- Anrufliste korrigiert: Bei aktivem Abwesenheitsprofil (und jetzt auch bei der Aufnahme-Einwilligung) zeigte die Anrufliste bei manchen Einträgen nur ein „S“ statt der Rufnummer oder des Namens. Das ist behoben, die echte Gegenstelle wird wieder korrekt angezeigt, für alle neuen Anrufe nach dem Update.
Bitte mach vor dem Update einen Snapshot deiner FRANZFON-Anlage in Proxmox, damit du im Fall der Fälle zurück kannst.
Das Update kommt automatisch über das TK-Dashboard bzw. den Update-Hinweis in der App. Fragen oder Rückmeldungen gern als Antwort.
